Revitalisierung & Denkmalpflege
Denkmalpflege ist kein Zuschlag auf den Quadratmeterpreis. Sie ist ein anderes Handwerk.
Wer an geschützter Substanz arbeitet, braucht Befund, Bewilligung und Bautechniken, die es in keinem Katalog gibt. Genau dafür gibt es uns — seit 1997.
Anforderung A
Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt
Jeder Eingriff an einem geschützten Objekt braucht Bewilligung und Befund. Wir kennen die Verfahren, bereiten die Unterlagen vor und stimmen die Ausführung laufend mit den Sachverständigen ab — das erspart Bauherren Monate und Konflikte.
Anforderung B
Historische Materialien und Techniken
Kalkputz statt Zementputz, handbeschlagene Hölzer statt Leimbinder, Naturstein aus dem passenden Bruch. Historische Substanz verträgt nur Materialien, die mit ihr arbeiten — wer Zementputz auf Bruchstein setzt, saniert den nächsten Schaden gleich mit ein.
Anforderung C
Bauforschung und Befundung
Bevor gebaut wird, wird gelesen: Putzschichten, Farbfassungen, Umbauspuren. Was wir freilegen, dokumentieren wir — oft entscheidet ein Befund darüber, welche Lösung das Denkmalamt genehmigt.
Anforderung D
Bestandssicherung
Ein 400 Jahre altes Gewölbe hält viel aus — aber nicht jede Baustelleneinrichtung. Abfangungen, Aussteifungen und die Reihenfolge der Eingriffe planen wir so, dass die Substanz nie ungesichert steht.

Kirchenrestaurierung
Innenrestaurierung einer Tiroler Kirche: behutsame Entkernung des Bodenaufbaus, Sicherung der historischen Ausstattung, neuer Aufbau unter laufender Abstimmung mit den Sachverständigen.


- Entkernung
- Bodenaufbau
- Bestandssicherung
- Restaurierung
Warum das nicht jeder Baumeister kann
Denkmalpflege lernt man nicht aus der Norm, sondern am Objekt — über Jahre, mit Fehlern, die man nur einmal macht. Unsere Partien arbeiten seit vielen Jahren an geschützter Substanz, unsere Bauleitung spricht die Sprache des Denkmalamts, und öffentliche Auftraggeber vergeben an uns, weil Termin und Befund bei uns zusammenpassen.
